Rocket Labs

Gastbeitrag: Ein Praktikum bei Pop Rocket

Wie ein Schülerpraktikant in 2 Wochen sein erstes eigenes Mobile Game entwickeln konnte: Wir haben ihn zwar ganz leicht unterstützt, aber Schülerpraktikant André hatte uns alle schnell von seiner Eigenständigkeit überrascht. In einem Gastbeitrag schildert er seine Erlebnisse bei uns:
Im Rahmen eines Betriebspraktikums hatte ich mich entschieden eine Bewerbung an die Pop Rocket Studios zu schicken. Nach kurzer Zeit wurde meine Bewerbung angenommen und ich wurde zu einem Praktikum eingeladen. Als es soweit war und ich vor der Tür stand und klingelte war ich natürlich sehr nervös. Diese Nervosität wurde mir aber nach dem betreten der Büroräume genommen, denn die freundliche Begrüßung von Tahsin Avci gab mir das Gefühl willkommen zu sein.

Danach stellte Tahsin Avci mich dem restlichen Pop Rocket Team vor, das mich auch herzlich begrüßte. Im Anschluss wurde mir mein Arbeitsplatz zugewiesen, der mir auch prompt von Maayan Weiß erklärt und eingestellt wurde. Schon in dem Moment hatte ich das Gefühl, dass dies hier ein perfektes Praktikum für mich werden wird, was sich im Laufe der zwei Wochen bestätigte. Nachdem mein Arbeitsplatz fertig eingestellt wurde, ging es gleich los mit der Arbeit. Aber bevor ich starten konnte, gab es ein Teammeeting wo die Probleme, Aufgaben und Fragen für die aktuellen Projekte der Mitarbeiter dargelegt und gelöst wurden. Zum Schluss des Teammeetings teilte Tahsin mir meine Aufgabe für die erste Woche mit. Diese Aufgabe war, dass ich mithilfe eines sehr detaillierten Tutorials 2D Computerspiele mit dem Spieleprogrammierprogramm Unity erstellen sollte. Dies gelang mir in der ersten Woche auch und schaffte so zwei Spiele innerhalb von fünf Tagen zu programmieren. Da ich mich in meiner Freizeit schon vorher etwas mit Unity beschäftigt hatte, konnte ich die meiste Zeit allein an meinen Projekten arbeiten. Bei Fragen und Problemen half mir der Software Engineer Dominik Ginting aber jederzeit gern. Nachdem ich es geschafft hatte die zwei Spiele zu programmieren war schon die erste Woche herum und Tahsin begutachtete die Spiele und verriet mir, dass in der zweiten Woche etwas anderes auf mich zu kommt. Die Nachricht machte mich natürlich neugierig und gespannt auf die letzte Woche.

Als das Wochenende vorbei wahr und ich Montag wieder auf Arbeit konnte, wurde mir dann sofort das bisher geheime Projekt verraten. Ich durfte mein eigenes Spiel entwickeln. Prompt saßen Tahsin, Dominik, Maayan und meine Wenigkeit an einem Tisch und berieten uns über Ideen und Konzepte. Nach einigen Minuten war es klar, es wird eine Art Flappy Bird. Jetzt wo die Spielidee feststand kamen auch ein paar Fragen auf: Schaffe ich dies noch innerhalb der letzten fünf Tage und welche Materialen benötige ich? Alle beide Fragen wurden sehr schnell geklärt. Die Antworten waren: Klar, das schaffe ich! Diese Antwort war aber leider die einfachere von beiden, denn bei der Entwicklung eines Spieles muss man auf Mehreres achten, wie zum Beispiel die Grafiken (Sprites), die eine professionelle Designerin für mich zeichnete. Jetzt wo alles geklärt war, begann ich das Spiel zu entwickeln. Hier unterstützte mich aber auch ein kleines Tutorial, das aber um weiten schwieriger erklärt wurde, als die letzten beiden. Hier konnte ich ebenso wieder auf die Unterstützung von Dominik Ginting vertrauen. Denn immer wenn es Probleme gab und diese nicht einfach zu lösen waren, war er zur Stelle. Außerdem wurde mir die Illustratorin Joschi Baumann (Schlogger) an die Seite gestellt, mit welcher ich mich zusammengesetzt hatte, um Ideen auszutauschen.

Wir hatten uns an dem Mittwoch morgens gleich zusammengesetzt und beraten sowie Ideen ausgetauscht wie das Spiel aussehen soll. Nach knapp einer dreiviertel Stunde stand das Design des Spieles fest. Es sollte ein Fußballlastiges Flappy Bird werden. Nachdem das Design feststand, begann Joschi die Grafiken zu zeichnen.


Solange Joschi an den Grafiken arbeitete, musste ich noch ein paar Feinschliffe an der Programmierung vornehmen sowie einen Namen für das Spiel festlegen. Nach dem Tag stand der Name fest, die Programmierung war so gut wie fertig und die Grafiken standen mir auch zu Verfügung. Sodass ich am nächsten Tag die neuen Grafiken einfügen und das Spiel fertig stellen konnte. Zum Schluss musste natürlich noch das Spiel getestet werden.

Am letzten Tag des Praktikums gab es die coole Nachricht, dass wir heute das Spiel noch Smartphone fähig machen. Nachdem Maayan mir dabei geholfen hat, war auch dieser Tag vorbei und es waren die letzten Minuten des Praktikums gekommen. Jetzt war es soweit sich von allen zu verabschieden.

Jetzt war es geschafft oder anders ausgedrückt: Leider ist das Praktikum zu Ende!