Rocket Labs

2016: Die Highlights der Pop Rockets

Schluss. Vorbei. Aus die Maus. 2016 nähert sich dem Ende. Wenn das nicht die perfekte Gelegenheit für die Pop Rockets ist, einmal zurückzublicken? Das sind die Highlights des Teams.

Nicht nur der Job beschäftigte uns 2016. Private Ereignisse, spannende Trends, herausfordernde Projekte, faszinierende Apps, prägende Erlebnisse – das Jahr hatte viel zu bieten. Die Höhepunkte der Mitarbeiter der Pop Rocket Studios könnten kaum unterschiedlicher sein….

Max Pfaff

2016 war ein sehr turbulentes Jahr. Obwohl im Internet Memes kursieren, die dieses Jahr bereits verfluchen, Hoffnung auf 2017 machen und es sogar eigene Sub-Reddits hierzu gibt, hat es mir persönlich auch viel Positives gebracht. Ich hörte endlich mit dem Rauchen auf und versuchte, mich an gute Silvester-Vorsätze zu halten. Bei manchen war ich erfolgreich, bei anderen nicht.

2016 war auch das Jahr der großen Buzzwords wie Internet of Things und Virtual Reality. Tatsächlich halten Dinge, die wir aus den Science-Fiction-Filmen der 1990er Jahren kennen, langsam Einzug in unseren Alltag. Beim Spaziergang durch meinen Stadtteil begegnet mir regelmäßig ein autonom fahrender Roboter, der für Hermes Pakete ausfährt. Audio- und Video-Streaming auf Systemen wie Sonos und Fire TV haben den Zugriff auf Unterhaltung noch einfacher gestaltet – all das möchte ich nicht mehr missen.

Wie auf Reddit nachzulesen ist, geschah dieses Jahr viel auf der Welt. Mut machen mir dennoch die positiven Geschichten und der Zusammenhalt, der oft im Kleinen und auf zwischenmenschlicher Basis entsteht. Bei allem, was durch die Medien täglich auf uns einprasselt, vergisst man leicht, dass wir nach wie vor selbst entscheiden können, wie wir uns als Menschen verhalten. Um unsere Bundeskanzlerin frei zu zitieren: „Wer das Volk ist, entscheiden wir alle gemeinsam. Und nicht eine kleine, laute Minderheit.“

Jan Napitupulu

Mein erstes Do-It-Yourself-Bauprojekt für meine Wohnung – ja, das war mein Highlight dieses Jahr. Eine kleine Bühne für Wohnzimmerkonzerte sollte es werden.

Da ich gerne Musik mache, aber auch chronisch Schiss vor Auftritten habe, fing ich Anfang des Jahres mit diesem kleinen Bauprojekt an. Ziel: In kleiner, gemütlicher Runde unter möglichst „authentischen“ Bedingungen Auftritte üben. Das geht natürlich nur mit echtem Bühnengefühl.

Jan hat es geschafft - seine eigene Bühne!

Jan hat es geschafft – seine eigene Bühne!

Dumm nur, dass ich zwei linke Hände (und fast schon zwei linke Füße) besitze. Das große handwerkliche Talent meines Vaters, der von einem ehemaligen Schulkameraden mal „MacGyver“ getauft wurde, erbte ich leider nicht. Aber mit viel informatischer Logik, Akribie und der Mentalität „Was nicht passt, wird passend gemacht“ konnte ich den Plan tatsächlich verwirklichen. Eingeweiht wird sie irgendwann zwischen Weihnachten und Neujahr für ein kleines, ausgewähltes Publikum.

2017 folgt dann der offizielle Startschuss für „Die kleine Bühne über’m Berg“, bei der jeder herzlichst eingeladen ist, der in mauscheliger Atmosphäre seine Kunst zum Besten geben möchte.

Maayan Weiss

Mein Highlight 2016 war zweifelsohne die Geburt meiner Tochter. Die Erkenntnis, dass die ganzen kitschigen Sachen, welche die verblendeten Eltern immer so von sich geben, wahr sind und man durch solch ein Ereignis wirklich in einer durchdringenden Tiefe bewegt wird, war für mich echt toll.

Beruflich faszinierte mich der Einstieg in die Unity-Programmierung. Die gedankliche Einarbeitung ins Programmieren und die kleinen, aber motivierenden Erfolgsmomente haben für mich das Jahr 2016 ausgemacht. Das veränderte auch meine Position in der Firma, und genau das ist ein spannender Weg.

Ori and the Blind Forest (Foto: Moon Studios/Microsoft)

Ori and the Blind Forest (Foto: Moon Studios/Microsoft)

Ansonsten? „Interstellar“ war für mich 2016 der beste Film 2016, Wunderlist die überzeugendste App, „Ori and the Blind Forest“ das großartigste Spiel, Tahsin der schwerste Gegner in „Street Fighter“, Dominik der beste Feuerwehrmann und Club Mate das leckerste Getränk.

Dominik Ginting

2016 war für mich sehr emotional und mit viel Freude, aber leider auch Trauer verbunden. Doch in diesem Jahr wagte ich einen für mich sehr wichtigen Schritt. Ich bin schon seit November 2015 bei den Pop Rocket Studios tätig. Es waren zu Beginn nur zwei Monate Praktikum geplant, welche eher als „Lückenfüller“  in meinem Lebenslauf dienen sollten. Doch ich war so begeistert von dem Unternehmen und dem Betriebsklima, und hatte so viel Spaß bei der Arbeit, dass aus zwei Monaten acht wurden. Diese Zeit war auch schnell vorbei. Und siehe da – jetzt bin ich Auszubildender.

Mein persönliches Highlight 2016 ist daher, dass ich mich für die Ausbildung entschied. Und noch immer bin ich sehr zufrieden und glücklich mit meiner Wahl.

Sven Wernicke

Mein Highlight 2016? Natürlich ist es die Tatsache, dass ich jetzt bei den Pop Rocket Studios als Schreiberling tätig bin. Es wurde mir leider vertraglich untersagt, einen anderen Höhepunkt an dieser Stelle nennen zu dürfen.

Spaß beiseite: Es ist schön, Teil dieses kleinen, kreativen und hochmotivierten Teams zu sein. Und das sage ich, ohne jemandem Honig ums Maul schmieren zu wollen. Ist so. Wirklich.

Blicke ich auf mein Jahr zurück, möchte ich nicht klagen. Dass Virtual Reality 2016 endlich die Verkaufsregale und mit PlayStation VR den Massenmarkt erreichte, konnte in mir auch so etwas wie einen Hype erzeugen. Ich bin zwar ein sehr skeptischer Mensch, hatte aber echt viel Spaß mit PSVR, Oculus Rift und HTC Vive, die ich hier und da ausprobieren sowie testen durfte. Der junge Markt ist noch ganz am Anfang, doch ich glaube an eine spannende Zukunft, die sich 2017 und 2018 weiter herauskristallisieren wird. Dazu kommen noch Augmented Reality und Mixed Reality, die vermutlich VR, so wie wir es jetzt kennen, ablösen werden.

Alter Mann steht auf VR. Nunja.

Alter Mann steht auf VR. Nunja.

Ansonsten: 14 Tage mit dem Camper die Ostsee entlang gefahren, mich in Hamburg verliebt und viele neue Erfahrungen gesammelt, vor allem beruflich. Ganz so übel war 2016 also nicht. Die negativen Dinge blende ich an dieser Stelle einfach mal aus.

Tahsin Avci

Das waren recht viele Highlights dieses Jahr. Wenn es eine App in die Schlagzeilen verdient hat, dann „Pokémon Go“. Schon beim ersten Trailer 2015 war mir klar, dass die Verschmelzung von „Ingress“-Spielkonzept mit dem „Pokémon“-Franchise durch die Decke gehen würde. Und auch ich konnte mich dem Release nicht entziehen. Schwupps war ich auf der Straße und der Jagd nach Pokémons. Was für ein unglaublicher Hype! Welche App schaffte es vorher, dass sich Spieler aller Altersgruppen persönlich gegenüberstehen und gemeinsam eine Pokémon-Arena bewachen oder Köder teilen? Nicht selten kamen die sich unbekannten Spieler ins Gespräch. Hätte die App mehr Tiefe geboten, ich wäre sicher noch dabei. An zweiter Stelle der mich begeisternden Apps kommt sicherlich „Prisma“. Mit diesen genialen Filtereffekten würde selbst Unkraut ins Museum of Modern Art kommen.

Inhaltlich freute es mich 2016 besonders, dass unsere Themenlieblinge Motivationsdesign, AR/VR und auch Chatbots verstärkt in den Fokus gerückt sind. Für uns sind dies 2017 auch die wesentlichen Schwerpunkte.

Worüber ich mich bei Pop Rocket wirklich sehr gefreut habe – und auch persönlich stolz darauf bin – sind die Neuzugänge von Dominik, Max und unserem Redakteur Sven. 🙂 Alle drei könnten menschlich und fachlich nicht besser zu uns passen. Danke, dass Ihr da seid!

Unsere Highlight-Produktion war definitiv „EOS Elevator“: Es war ein spannendes Timing und ein herausforderndes Corporate Design, das es einem nicht einfach gemacht hatte. Aber Dank der sehr guten Mitarbeit der Kunden konnten wir hierzu Hand in Hand arbeiten. Eine spitzenmäßige Leistung, bei der ich erneut echt stolz auf unser Team bin!

Total überrascht war ich, als ich entdeckte, dass mir “Camping” an der Ostsee richtig gut gefällt. Seitdem kann ich mit meiner kleinen Familie mal eben am Wochenende ans Meer düsen und dort entspannt aufs Smartph…die Wellen betrachten!

Grömitz an der Ostsee

Grömitz an der Ostsee

Und noch zwei Geheimtipps für den Gabentisch: Das schöne Story-Game „Firewatch“ und das „Robot Rescue“-Virtual Reality-Jump&Run für PlayStation VR.

Unser Bastel-Experte und Software Engineer Richard Müller sei an dieser Stelle entschuldigt. Ihm fehlte leider die Zeit für seinen Beitrag.